Papst

Der Papst (lat. für „Vater“ oder „Bischof“) ist das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche. Er handelt mit der Kurie international als nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt in der Vatikanstadt. Dies ist ein in der italienischen Hauptstadt Rom gelegener Stadtstaat, wo der Papst neben dem Petersdom in dem Apostolischen Palast residiert. Der derzeitige Papst ist Franziskus, der seit dem 13. März 2013 der 266. Nachfolger des heiligen Petrus ist. Neben dem Titel „Papst“ trägt er auch noch weitere Titel wie „Bischof von Rom“, „Heiliger Vater“, „Primas von Italien“ oder „Pontifex Maximus“ (lat. für „Größter Brückenbauer“). Die Aufgabe des Papstes besteht nämlich darin, eine Brücke zwischen den Gläubigen und Gott herzustellen.

Aufgaben des Papstes

 Der Papst ist der Inhaber des sogenannten Heiligen Stuhls. Dies beinhaltet, dass er den Vatikanstaat, die Römisch-katholischen Kirche, das Kardinalskollegium und die römische Kurie anführt und in diesen Bereichen wichtige Entscheidungen fällt. Er ist also Vertreter von über einer Milliarde Katholiken auf der ganzen Welt und außerdem der Personalchef des Vatikans. Der „mächtigste Mann der Kirche“ ist außerdem für Seligsprechungen und die Verkündung von sogenannten „Dogmen“ (griechisch für „Leitsätze“) zuständig. Dies sind wichtige Glaubensregeln, an die sich alle Katholiken halten müssen. Außerdem setzt er sich für den Frieden auf der ganzen Welt ein und bereist dazu viele Länder und trifft sich mit deren Staatsmännern.

Um alle Aufgaben bewältigen zu können helfen dem Papst die Kardinäle, die von dem Papst selbst ernannt werden. Von ihnen leben einige im Vatikan und andere haben als Bischöfe die Leitung einer Kirche inne. Die Kardinäle sind nicht nur dafür zuständig dem Papst behilflich zu sein, sondern sie wählen auch das neue Oberhaupt, falls der vorige Papst verstirbt oder zurücktritt. 

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