Fastenzeit

Die vierzigtägige Fastenzeit findet jährlich vom Aschermittwoch bis zum Gründonnerstag statt und bereitet die Christen auf die Osterfeier vor. Der Karfreitag und Karsamstag knüpfen an diese Fastenzeit an. Während der Fastenzeit verzichten die Christen auf Dinge, die ihnen wichtig und lieb sind. Vor allem für die jungen Christen ist dies der Verzehr von Süßigkeiten, was aber auch bei den Erwachsenen eine beliebte Fastenmethode ist. Außerdem verzichten diese während der Fastenzeit häufig auf Alkohol oder Fleisch. Außerdem stehen neben des Fastens auch die Gebote des Betens und des Gebens zentral im Mittelpunkt. Das bedeutet, dass die Gläubigen während der Fastenzeit häufig an Gottesdiensten und Andachten teilnehmen sollten, um in diesen an das Leiden Jesu zu gedenken. Außerdem soll man sich in dieser Zeit häufiger sozial engagieren und für mehr Gerechtigkeit und weniger Not in der Welt sorgen.

Ihren Ursprung finden die sogenannten heiligen 40 Tage in verschiedenen Geschehnissen. Unter anderem gab es während der Sintflut 40 Tage und 40 Nächte lang Regen (Gen 7, 12). Außerdem wanderten die Israeliten 40 Jahre lang durch die Wüste (Ex 16, 35) und der Prophet Elia begibt sich in 40 Tagen zum Gottesberg Horeb (1 Kön 19,8). Moses blieb auch 40 Tage auf dem Berg Sinai. Nach dieses 40 Tagen hat Gott ihm die Gebote für das Volk Israel verkündet (Ex 24, 18). Auch Jesus selbst fastete 40 Tage und 40 Nächste lang in der Wüste. (Matthäus 4, 1 - 11)

Da die Sonntage in der Fastenzeit nicht mitgezählt werden, sind es vom Aschermittwoch bis zum Gründonnerstag genau 40 Tage.

Neben der Fastenzeit zur Vorbereitung auf Ostern gibt es außerdem noch eine Fastenzeit als Zeit der Buße und Besinnung vor dem Weihnachtsfest. Diese findet vom 11. November bis zum 24. Dezember statt.

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