Beichte

Die Beichte ist eines der sieben Sakramente in der katholisch Kirche. Die Beichte tritt vor allem während der Fastenzeit wieder in den Mittelpunkt der Gläubigen. Während einer Beichte stellt man sich seinen Sünden und bittet vor Gott um die Vergebung dieser. Mit der Beichte übernimmt der Gläubige die Verantwortung für sein Handeln. Seine Sünden trägt man dem “persona Christi”, dem Priester seiner angehörigen Kirche, vor. Dieser erlässt dem Christen im Namen Gottes die Sünden und befreit ihn so von seiner Schuld.

Die Beichte basiert auf den Worten Jesu zu seinen Jüngern: “Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.” (Mt 18,18).

Die katholische Kirche schreibt den Christen vor einmal im Jahr, am besten vor der Osterfeier, zu beichten. Um eine tiefe Bindung mit Gott aufzubauen wird allerdings empfohlen mehrmals jährlich oder sogar monatlich beichten zu gehen.

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