Advent

Der Advent (lat. adventus für “Ankunft”) ist die Zeit, in der sich die Christen auf das Weihnachtsfest und somit auf die Ankunft Jesu vorbereiten. In der Bibel (nachzulesen in Lukas 1 bis 2) wird die Geschichte von der Geburt Jesu erzählt.

Geschichte des Advents

Seinen Ursprung findet der Advent im 5. Jahrhundert. Damals wurde die Adventszeit zwischen dem 11. November und dem 6. Januar, in Form einer Fastenzeit gefeiert. Diese Zeit sollte, ähnlich wie bei der Fastenzeit vor der Osterfeier, der Besinnung und des Nachdenkens dienen. Im 6. Jahrhundert reduzierte der Papst Gregor der Große die Zahl der Adventssonntage von 6 auf 4. Im Mittelalter gingen die Christen davon aus, dass die Erde 4000 Jahr vor der Geburt Christi erschaffen wurde. Die 4 Sonntage sollten somit die 4000 Jahre symbolisieren, die die Christen auf die Ankunft des Erlösers warten mussten. Seit 1917 gehört die Fastenzeit nicht mehr zum Kirchenrecht der Katholiken.

Advent in der heutigen Zeit

Heutzutage wird die Adventszeit mit dem ersten Sonntag nach dem 26. November eingeläutet. Dieser Tag ist außerdem der Beginn des neuen Kirchenjahres. In der Geschichte der Adventszeit haben sich in den letzten Jahrhunderten einige Bräuche entwickelt. Zum einen ist der Adventskranz ein fester Bestandteil in den christlichen Familien geworden. Dieser bereitet die Christen mit den 4 Kerzen, die an den 4 Adventssonntagen nacheinander angezündet werden, auf die Weihnachtsfeier vor und symbolisiert das Licht, das Jesu in die Welt gebracht hat.

Auch der Adventskalender gehört vor allem für die jungen Christen in der Adventszeit dazu. Der Kalender ist mit 24 Türchen versehen, die vom 1. bis zum 24. Dezember nacheinander geöffnet werden können. Hinter den Türchen befinden sich kleine Geschenke, Süßigkeiten oder christliche Sprüche und Gebete. So werden auch die kleinen Christen auf das Weihnachtsfest vorbereitet.

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