Heirat und Hochzeit

Heirat: eine Hoch-Zeit im Wandel

Wenn Sie heutzutage heiraten, ist meist die Liebe schuld. Das war in früheren Zeiten und bis in die jüngste Vergangenheit ganz anders. In vielen Ländern werden Ehen noch heute arrangiert, es gibt Hochzeitsvermittler (im Auftrag der Eltern) oder Vertrauenspersonen (im Auftrag der Kinder). Ob im alten Ägypten, Griechenland oder Rom, es ging vor allem um wirtschaftliche und politische Interessen. Das galt für die höheren Kreise auf Staats- und Regierungsebene und für den kleinen Mann, der zusehen musste, dass die Tochter gut versorgt war.

Außerdem stand die Idee der Familie viel höher als meist heute: Wo Nachwuchs das erklärte Ziel einer Ehe darstellt, muss genügend Geld vorhanden sein, um diesen auch durchzubringen. Kinder galten vor allem auch als Versorger der alten Eltern und mussten von klein auf mithelfen. Eine Kindheit im klassischen Sinne wie heute gab es ebenso wenig wie den Begriff unserer heutigen Freizeit. Wenn überhaupt, genoss man den Feierabend, so man einen hatte. Frauen allerdings kannten kaum freie Minuten, selbst im Winter oder am Abend saßen sie noch über Handarbeiten, kochten und backten oder kümmerten sich um die Kinder.

Wer möchte, kann mehrere Feste feiern

Doch zurück zur Hochzeit. Wir kennen den Begriff der Verlobung, also des Heiratsversprechens, dem irgendwann die Heirat folgt. Diese kann am Vorabend oder eine Woche früher mit einem Polterabend starten, alternativ als Junggesellen- beziehungsweise Junggesellinnenabschied, schließlich folgen rechtsnotwendig das Standesamt und wahlweise die Kirche. Es bleibt im Westen bei den beiden Letzteren als „echten“ Hochzeitsterminen. Wer kann, geht auf Hochzeitsreise. Der Wonnemonat Mai gilt als beliebtester Hochzeitsmonat, doch auch der Juni und die Sommermonate stehen hoch im Kurs.

Zur Hochzeit überreichen Verwandte und Freunde Ihre Glückwünsche an das neue Ehepaar. Falls Ihnen dazu einmal die passenden Worte fehlen, schauen Sie bei unserer Sammlung an Sprüchen zur Hochzeit vorbei und lassen Sie sich inspirieren.

In anderen Kulturen dauern Hochzeitsfeierlichkeiten länger, die Hochzeit ist weniger Termin als Übergangszeit. So feierte man im alten Rom drei Tage, der Orient feiert bis zu einer Woche. Nicht nur in Japan ist der familiäre Aspekt und der Blick auf den Nachwuchs intensiver als bei uns. In vielen Kulturen ist es völlig normal, dass die Eltern der Hochzeit zustimmen müssen. In Deutschland bestimmen erwachsene Kinder selbst.

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Es ist spannende Kulturgeschichte, sich mit den unterschiedlichen Hochzeitsriten zu befassen. Auch wir kennen viele Festrituale, so das Werfen des Brautstraußes, das Abtanzen des Schleiers, die Brautentführung oder die Eroberung des Strumpfbandes und viele mehr. Und natürlich sind Geschenke aller Preisklassen gefragt: Schauen Sie sich unter religioese-geschenke.de um und finden Sie mit wenigen Klicks die schönsten Präsente!

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