Rosenkränze

Der Oktober ist innerhalb der Kirche der Rosenkranzmonat. Seinen Beinamen verdankt er der Vorgabe durch Papst Leo XIII., der 1883 verfügte, dass in den Kirchen jeden Tag der Rosenkranz gebetet wird. Natürlich steht es den Gläubigen frei, sich innerhalb wie außerhalb der Kirche gern an diesem Brauch zu beteiligen.

Ein Monat und ein Fest für den Rosenkranz

Das bereits bestehende Fest am 7. Oktober, an dem seit 1716 in allen Kirchen der Rosenkranz gebetet wird, war Anlass für diese neue Verordnung. In seinen Ursprüngen ist das Rosenkranzfest noch älter: Es begann 1572 nur in den mit einem Rosenkranzaltar bestückten Kirchen und war als Bitte und Gebet an Maria um Schutz und Hilfe vorgesehen. Damals waren gerade die Türken bei Lepanto besiegt worden und es herrschten gleichzeitig Angst und Erleichterung.

Verfolgt man die Anfänge des Rosenkranzes, muss man noch weiter zurückgehen und stößt auf die Gebete des frühen Mittelalters. Aus dem sehr frühen 11. Jahrhundert stammt die erste bekannte Erwähnung eines Rosenkranzes.

Die Königin des Himmels und die Königin der Blumen

Maria ist die zentrale Figur des Rosenkranzes. Einst wurden Gebete an sie mit Rosen dargebracht, die an dem Rosenkranz befestigt waren - so die heutige Vermutung. Rosarium heißt Rosengarten und erschien als deutscher Begriff im 15. Jahrhundert, also im Grunde genommen nur wenige Jahrzehnte vor dem Rosenkranzfest. Nicht nur Maria ist bis heute die Rose als Zeichen der Jungfräulichkeit zugeordnet, auch junge Mädchen tragen in manchen Gegenden bei Festen noch einen Haarkranz aus Rosen, der ihre Unschuld bezeugt. Nicht umsonst findet sich mancher Rosengarten neben kirchlichen Einrichtungen.

In Gebete versunken

Rosenkränze gibt es in den unterschiedlichsten Formen, wie Sie auf www.religioese-geschenke.de feststellen können. Der Rosenkranz wird vorwiegend in der katholischen, aber auch in der evangelischen Kirche gebetet. Verwandte Modelle und Gebetsschnüre kennen wir unter anderem aus der orthodoxen Kirche. Meditativ lässt der Gläubige die normalerweise 59 Perlen durch seine Finger laufen, während er zu jeder Perle sein Gebet spricht. Solch einer Rezitationsform werden sogar gesundheitlich sehr positive Aspekte zugesprochen, weil der Geist dabei zur Ruhe kommt und ein gewisser Atemrhythmus eingehalten wird.

Unterschiedliche Formen

Es gibt diverse Arten von Perlen und deren Aufreihung oder Anordnung, zudem nicht nur den bekannten Kranz, der durch die Finger gleitet, sondern beispielsweise auch einen speziellen Fingerrosenkranz. Sehr schön sind unsere Wandrosenkränze, die mit ihren großen, wunderschönen Perlen und dem besonders auffälligen Kreuz einen attraktiven Wandschmuck abgeben.

Unterschiedliche Materialien

Die Materialien für die Perlen können als einfache Holz- oder kostbare Edelsteinperlen gefertigt sein: In der schönen runden Form zeigen sich ebenso Silber- wie Swarovski-Elemente oder hochwertige Kunststoffe.
Die Eröffnung wird bei dem durch fünf Perlen vom Kranz aus getrennten Kreuz gesprochen. Auch hier findet sich manches Holzkreuz, an anderer Stelle beispielsweise ein Silberkreuz. Damit der kostbare Rosenkranz - er ist immer kostbar, unabhängig vom Material - nicht beschädigt wird, bieten wir hübsche Etuis an, in denen er untergebracht werden kann. Außerdem sind sie eine charmante Geschenkverpackung. Für Rosenkränze gibt es Sammler, aber auch junge Mädchen erhalten ihren ersten Rosenkranz zur Kommunion oder gar zur Taufe; manch älterer Mensch, ein Geistlicher oder christlicher Jubilar freut sich ebenfalls über solch eine wertvolle Gabe.

Unser Service

Für separate Kreuze - es kann beispielsweise eines verloren gehen - stehen wir ebenso gern zur Verfügung wie für eine Beratung. Bitte wenden Sie sich gern per Telefon oder Mail an uns!

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