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Wie bete ich einen Rosenkranz?

Eine alte, aber aktuelle Gebetsform

Der Rosenkranz ist eine jahrhundertealte christliche Gebetsform, die sich gerade heute wieder einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Wurde der Rosenkranz früher vor allem in Gruppen, etwa auf Wallfahrten, in der Kirche und in den Familien gebetet, entdecken ihn in unserer Zeit viele Menschen für ihr persönliches Beten. Seine Regelmäßigkeit können dem Beten eine Struktur geben und erlaubt zugleich das Einbringen eigener Anliegen. In Zeiten der Sprachlosigkeit kann er helfen das Schweigen zu durchbrechen. Daher wird auf ihn oft in Trauersituationen zurückgegriffen. Die vertraute Form und seine ältere Sprache geben vielen Menschen Trost und Halt.

Beten an Perlen entlang

Das Wort „Rosenkranz“ bezeichnet sowohl die Gebetsform, als auch die dafür als Orientierung verwendete Gebetskette. Der Rosenkranz beginnt mit dem Kreuzzeichen, dem Glaubensbekenntnis und dem „Ehre sei dem Vater“; dies wird durch das Kreuz am unteren Ende eines jeden Rosenkranzes dargestellt. Von hier aus geht der Beter die Perlen entlang. Die je nach Rosenkranz fünf oder sechs meist besonderen Perlen laden zum Beten des „Vater unser“ ein, das jeden Teil des Rosenkranzes eröffnet. Auf das „Vater unser“ folgen drei beziehungsweise zehn „Gegrüßet seist du, Maria“, die durch die übrigen Perlen symbolisiert werden. Jeder Abschnitt wird durch das „Ehre sei dem Vater“ beendet.
In der Mitte des „Gegrüßet seist du, Maria“ steht „…deines Leibes Jesus“. Es ist üblich hier bei jedem Abschnitt einen anderen Halbsatz einzufügen. Bei den ersten drei „Gegrüßet seist du, Maria“ nach der Eröffnung bittet der Beter um Glaube, Hoffnung und Liebe. Es werden die Halbsätze „der in uns den Glauben vermehre…“, „der in uns die Hoffnung stärke“ und „der in uns die Liebe entzünde“ eingefügt.

Meditation über Jesus

Die Halbsätze, die in Abschnitten mit zehn „Gegrüßet seist du, Maria“ eingefügt werden, heißen Geheimnis oder manchmal Gesätz. Die einzelnen Einfügungen folgen bestimmten Themen: es gibt den freudenreichen Rosenkranz (Empfängnis und Geburt Jesu), den lichtreichen (Leben und Wirken Jesu), den schmerzhaften (Leiden und Sterben) sowie den glorreichen (Auferstehung und Vollendung). So wird der Rosenkranz hin und wieder als Zusammenfassung des Evangeliums bezeichnet.
Neben diesen bekannten Geheimnissen, gibt es zahlreiche weitere. Je nach Situation können auch eigene formuliert werden. Mancherorts ist es üblich vor der Eröffnung eines Geheimnisses durch das „Vater unser“ persönliche Anliegen vor Gott ins Wort zu bringen. Beendet wird der Rosenkranz durch das Kreuzzeichen oder „Gelobt sei Jesus Christus. In Ewigkeit, Amen.“ Mancherorts ist auch die Formel „Maria mit dem Kinde lieb: uns allen deinen Segen gib, Amen.“ bekannt.

Vom Ring bis zum Wandrosenkranz

Der Rosenkranz kennt die unterschiedlichsten Formen. Es gibt ihn als Fingerrosenkranz oder als Ring. Diese passen besonders zum persönlichen Beten unterwegs, etwa im Auto oder in Pausen. Sie bestehen meist aus einem Kreuz und zehn Perlen oder Einkerbungen. Der „klassische“ Rosenkranz als Kette eignet sich vor allem für Gebete zu Hause und in Gruppen. Mit einem passenden Etui bietet er sich als Geschenk an, insbesondere zur Erstkommunion. Auch als Anhänger um den Rückspiegel im Auto und damit als greifbarer Reisesegen ist er oft zu finden. Wandrosenkränze dienen oft als Dekoration, vor allem in Kirchen.

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