Weltfrieden

Wenn die Amerikaner standardmäßig in Spielfilmen den Weltfrieden beschwören, mag man gelegentlich schmunzeln - doch angesichts der Weltlage und jüngster Ereignisse vergeht den meisten Menschen das Lächeln sehr schnell. Tatsächlich hat die Zeitung DIE WELT bereits 2007 festgestellt, dass Christen heutzutage die meist verfolgte Religionsgruppe sind. 2013 hat die Universität in Münster nicht nur dies bekräftigt, sondern zudem verlauten lassen, dass Verfolgungen und Ermordungen im Namen der Religion über die Jahrhunderte nicht abgenommen haben und praktisch jede Glaubensrichtung zu ganz unterschiedlichen historischen Zeiten ihren Beitrag dazu geleistet hat; bekanntermaßen auch das Christentum.

Friedvolle Missionen

Wer den Frieden liebt, stellt nicht die Frage nach Vorherrschaft. Noch niemals ist dadurch dauerhaft etwas geändert worden - die Geschichte ist voller entsprechender Hinweise. Es geht vielmehr um eine friedliche Koexistenz. Moderne Missionen leben eher davon, dass Vorbilder gegeben werden und auf interessierte Fragen ausführlich geantwortet wird. Eine rein islamische Welt ist ebenso utopisch wie eine rein christliche oder buddhistische. Ebenso wenig werden alle Menschen zu Naturreligionen beziehungsweise Religionsgemeinschaften mit vielen Göttern konvertieren oder den Atheismus bevorzugen. Die Weltbevölkerung wird auch in religiöser Hinsicht pluralistisch bleiben.

Der Einzelne kann vielleicht nicht jeden Weltkonflikt lösen, aber jeder kann in seinem Umfeld aktiv für den Frieden arbeiten. Damit sind wir alle auf jeden Fall einen Schritt weiter. Das bedeutet nicht, dass man sich nie wieder ärgert, nie wieder jemandem Vorwürfe macht oder sich nie wieder ungerecht behandelt fühlt - solche Überwindungen bleiben für die meisten Menschen im Alltag eher Utopie. Allerdings kann man selbst viel für die Wiederherstellung des Friedens zum Nächsten tun, indem man nicht danach fragt, wer angefangen hat, sondern danach, wie man ganz persönlich, jetzt und heute, ein friedvolles Zeichen setzen kann. Das Schlüsselwort heißt Vergebung. Und die ist, wie der Weltfrieden, überkonfessionell.

Friedensangebote machen

Schwelt bei Ihnen ein Streit in Partnerschaft, Familie oder Nachbarschaft? Tut Ihnen ein böses Wort leid? Haben Sie sich mit jemandem überworfen und würden das gern rückgängig machen? Ob fremde Religion oder andere Meinung - so weit sind die Konflikte in ihrem Kern gar nicht auseinander, nur die Dimension ist eine Andere. Wie wäre es daher mit einem Friedensangebot? Schreiben Sie eine Karte, schicken Sie einen Schutz- oder Friedensengel, vielleicht darf es sogar ein kleines Präsent sein. Wählen Sie mit Suchstichworten wie Frieden, Engel oder Vergebung das Passende aus dem Angebot von religioese-geschenke.de: Eine friedvolle Mission kann misslingen; findet sie nicht statt, bleibt weiterhin Unfrieden.

Bibelverse über Frieden

Die Bibel ist voll von Versen über Frieden. Im Alten Testament, sowie im Neuen Testament. Jesus selbst wird oft als Friedefürst bezeichnet:

“Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst;” (Jesaja 9,5)

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an passenden Bibelversen zum Thema Frieden und Friedensstifter sein:

  • “Und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!” (Kolosser 3,13)
  • “Lass ab vom Bösen und tue Gutes; suche Frieden und jage ihm nach!” (Psalm 34, 15)
  • “Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus.” (Römer 5,1)
  • “Betrug erfüllt die Herzen, die Böses vorhaben; Freude erfüllt die Herzen, die Frieden im Sinn haben!” (Sprüche 12,20)
  • “Glücklich sind die, die sich um Frieden bemühen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.” (Matthäus 5,9)
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