Palmsonntag

Der Palmsonntag ist ein Feiertag, der an den Einzug von Jesus nach Jerusalem erinnert. Er findet jedes Jahr eine Woche vor Ostern statt und ist somit der Beginn der Karwoche.

Am Palmsonntag ist Jesus zusammen mit seinen Jüngern nach Jerusalem gekommen, um dort das jüdische Paschafest zu feiern. Jesus ritt auf einem Esel in die Stadt ein und wurde von den Menschen wie ein König begrüßt. Um ihn zu ehren legten sie Palmblätter vor ihm aus. (Matthäus 21, 7-11). Auch heutzutage feiern die Christen den sechsten und letzten Sonntag der Fastenzeit. Zuerst werden die Palmblätter oder Buchsbaumsträuße gesegnet und danach ziehen die Gläubigen in einer Palmprozession in die Kirche ein. Nach der Messe werden die gesegneten Zweige mit nach Hause genommen und dort häufig über Türrahmen, Heiligenbildern oder Spiegeln aufgehängt. Dies soll bewirken, dass das Haus und Ihre Bewohner geschützt werden.

Der Palmsonntag wird bei den Katholiken als „Dominica in Palmis de passione Domini“ und in der evangelischen Kirche als „Palmarum“ bezeichnet.

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