1. Mai

Was verbinden wir nicht alles mit dem 1. Mai: Wir tanzen in ihn hinein, angeblich treffen sich die Hexen auf dem Blocksberg und der Liebesmonat beginnt. Der Monatsname geht auf Wortverbindungen mit der Wurzel „mag“ zurück, die mit Wachstum zu tun hat.

Lebensbaum

So stellen wir einen Maibaum auf, eine sehr alte Tradition, deren Ursprünge im Germanischen vermutet werden. Ganz klar sind die Zusammenhänge allerdings nicht. Wie viele andere Traditionen stammt auch dieser aus dem Volkstum und wurde in christliche Jahresriten integriert. Der Maibaum kann symbolisch oder real gestohlen werden, wird auf ganz unterschiedliche Weisen geschmückt und weiterhin singen und tanzen Kinder und Erwachsene um ihn herum; nicht zu vergessen, die Liebesgeschichten und -traditionen, die mit ihm verbunden sind.

Der Maibaum

Schon im Mittelalter wird vom Aufstellen der Maibäume berichtet. Auch dieser Brauch hat, wie viele andere, einige Veränderungen erlebt. So wurden Maibäume eine Zeit lang verboten, dann wieder eingeführt, zu anderen Zeiten gab es Pfingstbäume. Oft werden die freundlichen weißen Birken verwendet, doch auch andere hohe, schlanke Bäume kommen infrage. Am Vorabend des 1. Mai oder an diesem selbst wird der beispielsweise mit bunten Bändern geschmückte Baum per Muskelkraft beziehungsweise mithilfe entsprechender Hebemaschinen aufgestellt. Ist das Werk getan, schließt sich vielerorts ein fröhliches Fest mit Ständen und Biertischen an. Es wird ein paar Tage lang gefeiert, gegessen und getrunken und jedermann weiß: Der Frühling ist endlich da!

Der Baum steht in allen Kulturen für Kraft. Er ist Sinnbild für die mächtige Natur und das Leben insgesamt; das gilt nicht nur für das Christentum. Schon immer verehrten wir besonders starke oder solitär stehende Bäume als „Lebensbaum“. Ein starker Stamm, der auf tief verwurzelten „Füßen“ steht, die ihn versorgen; dazu dicke Äste, die sich weit verzweigen und in alle Richtungen, vor allem auch nach oben weisen; ein reiches Laubwerk, viele Früchte und eine stolze Höhe - all dies führt im Idealfall zu einem mächtigen Gesamteindruck, von dem wir uns gern inspirieren lassen.

Wie der Baum sollen wir Menschen uns entwickeln, ein sicheres Fundament entwickeln, aus dem wir in die Höhe wachsen, unsere Fühler in alle Himmelsrichtungen ausstrecken und dadurch ein reiches berufliches und privat-soziales Leben mit vielen positiven Ergebnissen und Erlebnissen führen. Im Sinne aller ethischen und moralischen Werte, die wir kennen (und deren Gültigkeit nicht davon abhängt, ob Sie christlich denken oder nicht), wirkt ein solches Leben kraftvoll und ruht dabei in sich selbst. Menschen, die es schaffen, in dieser Weise authentisch, das heißt im bestmöglichen Rahmen ihren Möglichkeiten, zu leben, flößen uns daher besonders viel Vertrauen ein.

Authentisch leben

Aus diesem Grund ist es in letzter Konsequenz egal, ob Sie den Baum des Lebens mit den Germanen, den Kelten oder den Christen in Zusammenhang bringen. Es geht um allgemeingültige Werte. Vielleicht lieben wir deshalb instinktiv die Bäume und verschenken gerade den Lebensbaum sehr gern auch an andere Menschen.

Werfen Sie einen Blick auf unsere Auswahl, wenn Sie das Suchstichwort „Lebensbaum“ eingeben. Kerzen bieten sich immer als Geschenke an, ob als Teelicht im Glas, zu Taufe und Hochzeit oder als schöne Tischkerze. Wie wäre es mit einer attraktiven Schiefertafel als größeres Geschenk zu einem Jubiläum?

Ein Tipp: Erweitern Sie die Suchergebnisse, indem Sie nur das Wort „Baum“ eingeben. Sie finden nun beispielsweise auch tolle Holzanhänger und viel Krippenzubehör.

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