Weihnachtskerzen

Im Johannes-Evangelium wird Jesus Christus als das Licht der Welt bezeichnet, das das Dunkel durchdringt und erhellt. Natürlich gehören Kerzen schon seit Jahrhunderten zu unserem Leben, doch in der Weihnachtszeit dienen sie als spezielle Lichtbringer: Weihnachten ist ein Lichterfest, die Kerzen am Baum, auf dem Adventskranz, in den Kirchen und Straßen sowie die Lichter zu Hause dienen in diesen Wochen der Erinnerung an diesen besonderen Anlass und stellen jedes Jahr erneut das göttliche Licht gegen das Dunkel der Welt.

Mit Wachskerzen fing es an

Die Herkunft des Begriffs Kerze ist nicht gesichert, es könnte sich dabei um das in Wachs getränkte Papier oder das Wachs selbst handeln. Damit ist auch schon das Ursprungsmaterial genannt: Wachs. Es gibt Wachs tierischer (unter anderem Wollfett und Bienenwachs) sowie pflanzlicher Herkunft (beispielsweise Wachs aus Wolfsmilchgewächsen oder Zuckerrohr). Außerdem werden viele Wachse heute synthetisch aus Erdöl hergestellt.
Einst waren Öle und Talg die Befeuerer von Lampen und Fackeln. Wachsfackeln gab es seit dem dritten Jahrhundert, in Rom gab es bereits ein Jahrhundert vorher die ersten kleinen Kerzenformen. Da die Kirche auf Wachs setzte, wurde Bienenwachs zu einem der begehrtesten Rohstoffe.
Die entsprechenden Berufe der Lichterzieher und Kerzengießer sind inzwischen durch technisierte Betriebe ersetzt worden. Wer sich die Mühe macht, Kerzen selbst herzustellen, kann sie kneten oder pressen, die Bienenwachsplatten wickeln oder einen Docht so lange durch flüssiges Wachs ziehen, bis sich eine dickere Kerze gebildet hat.

Weihnachtskerzen zum Kaufen

Wer weder Zeit noch Muße zu diesen Techniken hat, schaut sich bei religioese-geschenke.de um. Hier warten bildschöne Kerzen - und andere hübsche Kleinigkeiten - auf Liebhaber und Lichterfans. Falls Sie Geschenke suchen, sind diese Seiten die richtige Anlaufstelle, denn solch eine attraktive Kerze kann gut als Mitbringsel oder Beigabe dienen. Moderne und klassische Motive, bunt oder dezent gehalten, bestimmen die Kerzen sowie Tassen oder Karten. Auf dem teilweise weißen Untergrund hebt sich beispielsweise die Heilige Familie, die Krippenszene und der Stern von Bethlehem ab. Alternativ schimmern Teelichte durch Glasmotive - auch eine sehr hübsche Kerzenvariante. So findet sich für jeden Menschen die passende Gabe.

Wir lieben Kerzen bis heute, benötigen sie aber nicht mehr zur Beleuchtung (außer in Notfällen). Sie bringen uns Ruhe und Frieden, sorgen für eine intime, auch besinnliche Stimmung und lassen uns träumen. Wir verwenden sie das ganze Jahr über, doch gerade in diesen Wochen haben sie eine besondere Bedeutung.

Kerzen-Rekorde

Weihnachten ist jedoch für viele Menschen nur noch ein Konsumfest, vielleicht noch eines der Extreme - man denke nur an mit Diamanten behängte oder auf dem Kopf stehende Weihnachtsbäume. Es ist aber auch eines der beliebtesten Rekordfeste. So werden überlange Stollen gebacken und riesige Adventsmärkte aufgebaut. Es gibt auch in Bezug auf Kerzen manche Idee, Hübsches, Praktisches und Aufsehenerregendes zu verbinden. Eine kleine Auswahl:
    •    Die weltweit höchste Weihnachtskerze, die nicht aus Wachs gefertigt ist, steht seit 1991 jedes Jahr im hessischen Schlitz, ist 36 Meter hoch, leuchtend rot und kann durch das Innere - einen Turm - bestiegen werden. Durch die auf dem umhüllten Bergfried befestigte künstliche Flamme erreicht sie zusätzliche 5,73 Meter Höhe.
    •    Die meisten gleichzeitig brennenden Kerzen (194.672 Exemplare) befanden sich 2010 an einem Weihnachtsbaum im belgischen Malmedy.
    •    Einen ungewöhnlichen Rekord stellte ein Amerikaner, ein Wild-West-Show-Artist, auf: Er löschte 50 Kerzen mit einem Schlag seiner Peitsche aus, ohne die Dochte zu berühren.

Dieser letzte Rekord ereignete sich nicht an Weihnachten und ist wohl kaum passend, um die Christbaumkerzen auszulöschen - sofern dieser überhaupt echte Kerzen trägt. Wir wünschen Ihnen jedenfalls besinnliche Weihnachtstage, Gelassenheit und genügend Zeit, um beim Anzünden (und Ausblasen) Ihrer Kerzen mit Freude an die eigentliche Bedeutung des Lichts zu denken.

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