Jene oder jener Heilige, der oder dem man seinen Vornamen verdankt. Mit dem Namen wurden Erwartungen verbunden („Nomen est omen“). Ab etwa dem 16. Jahrhundert gaben Eltern ihren Kindern gern den Namen der oder des Heiligen des Geburts- oder Tauftags. Damit ging die Hoffnung einher, das damit himmlischer Fürsorge empfohlene Kind werde von den Namenspatronen mit ihren besonderen Tugenden ausgestattet und beschützt.